Education is the most powerful weapon which you can use to change the world.

- Nelson Mandela

 

„Bildung ist die stärkste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern“, sagte einst Nelson Mandela und dies ist sowohl in Europa als auch überall in der Welt heute noch genauso aktuell.

Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt. Wer in den Bergdörfern des Himalaya geboren wurde, hat hier nur selten eine Chance auf Bildung. Ungefähr jeder zweite Nepalese kann weder lesen noch schreiben und die staatlichen Schulen agieren auf sehr niedrigen Niveau – und selbst die können sich viele nicht leisten, weil das Schulgeld selbst für öffentliche Schulen viel zu hoch ist. Hier sind es nicht nur die Waisenkindern, sondern auch Kinder aus normalen Familien, die einen Schulbesuch für ihre Kinder schlichtweg nicht stemmen können. Auch in Kathmandu gibt es zahllose Kinder, die keine Eltern mehr haben. Bis vor wenigen Jahren haben solche Kinderbanden das Stadtbild geprägt. Mittlerweile haben NGOs sich ihrer angenommen – aber die Probleme bestehen fort.

Dazu kommt, dass sich die Armut in Kathmandu, bedingt durch Landflucht, den Bürgerkrieg und das verheerende Erdbeben 2015, zunehmend verschärft hat. Die Preise für Grundnahrungsmittel haben sich seit dem Börsencrash 2008 nahezu verdreifacht. Den Preis für Rohstoffspekulationen zahlen die Ärmsten der Armen. Bis heute gibt es in Kathmandu weder fließendes Trinkwasser noch eine Kanalisation. Durch die steigende Verslumung und Verarmung Kathmandus und seiner Umgebung wächst auch die Kriminalität. Junge Mädchen werden entführt und verschwinden in den Dschungel der indischen Sexindustrie. Verbrecherbanden verlangen Schutzgeld von denen, die sich nicht wehren können. Jüngst gibt es sogar schon die ersten Kindesentführungen durch Organhändler.

Der einzige Weg aus diesem Teufelskreis aus Armut und Verbrechen liegt in Bildung. Auf allen Kontinenten hat sich gezeigt, dass das der einzige Weg ist, diese Spirale zu durchbrechen.